Every/Berliner
← Die 17 Parteien auf dem Stimmzettel

Listennr. 7

Tierschutzpartei

PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ

Tritt landesweit an

Über die Partei

Die Tierschutzpartei wurde 1993 als „Partei Mensch Umwelt Tierschutz“ gegründet und heißt seit Februar 2026 „Partei Mensch Klima Tierschutz“ – ein Schritt zur Fusion mit der Klimaliste Deutschland. Zentrales Thema sind Schutz und Rechte von Tieren – Mensch, Tier und Natur begreift sie als untrennbare Einheit –, dazu erneuerbare Energien und recycelbare Rohstoffe, ein niedrigeres Wahlalter und niedrigere Sperrklauseln. Sie hat Landesverbände in allen Bundesländern und seit 2014 ein Mandat im Europaparlament.

Eine neutrale Zusammenfassung in drei Sätzen – für jede Partei im selben Format – des Profils der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Das vollständige Profil: bpb-Profil zur Berlin-Wahl 2026 ↗ · bpb: Parteien in Deutschland ↗

Spitzenkandidat:in(nen)

Nico Poschinski ↗

Quelle: Landesliste position 1, Amtsblatt für Berlin Nr. 36, 27 Aug 2026.

Ergebnis 2023

2,4 % der Zweitstimmen (36.273 Stimmen)

Quelle: Landeswahlleiterin Berlin, 12 Feb 2023 · Stand: 2026-09-11

Auf dem Stimmzettel 2026

19 Direktkandidierende · 0 auf Bezirkslisten · 18 auf der Landesliste · 62 auf BVV-Listen

Quelle: Amtsblatt für Berlin Nr. 36, 27 Aug 2026 ↗

Positionen nach Thema

Dieselben sechs Themen und dasselbe Schema wie auf der Berlin-Agenda-Seite: der Kapiteltitel der Partei im Wortlaut, eine neutrale Zusammenfassung des Kapitels und ein Link ins Original.

  • Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung ↗S. 8–12

    „Wohnen ist ein Grundrecht“: verbindlicher Landesmietendeckel für den öffentlichen Bestand, Neuvermietung mindestens 10 % unter Mietspiegel, WBS-Wohnungen für maximal 6,50 €/m², Härtefallregel, damit niemand mehr als 30 % des Einkommens für die Warmmiete zahlt. Landesweites Mietenkataster mit Meldepflicht und abgestuften Sanktionen bis zur Veräußerungspflicht, ein „Vermieter:innenführerschein“, verpflichtend ab 50 Wohnungen, gestaffelte Sozialbindung für große Bestände (20 % ab 50 bis 60 % ab 1.000 Wohnungen), Vergesellschaftung großer Bestände nach Art. 15 GG gemäß Volksentscheid 2021, kein Verkauf öffentlichen Bodens (nur Erbbaurecht und Konzeptvergabe), Umnutzung leerer Büros vor Neubau und kein Zaun oder nächtliche Schließung für den Görlitzer Park.

  • Mobilität und Verkehr ↗S. 13–19

    Eine Verkehrswende, die den öffentlichen Raum neu verteilt: ÖPNV mittelfristig kostenlos (zuerst eine 9-Euro-artige Zeitkarte, kostenlose Jahreskarte bei Kfz-Abmeldung), Ausbau von U-, S- und Regionalbahn als oberste Infrastrukturpriorität, i2030 vollständig, S-Bahn in öffentlicher Hand. A100 und TVO stoppen, „Berlin autofrei“ unterstützen, Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit, City-Maut innerhalb des S-Bahn-Rings, flächendeckende Parkraumbewirtschaftung mit Gebühren nach Fahrzeuggröße, Kiezblocks, 365 km neue Radwege pro Jahr (≥2,5 m, baulich getrennt), 50 Mio. € Radverkehrsbudget, Vision Zero, E-Scooter auslaufen lassen und keine Magnetschwebebahn im Nahverkehr.

  • Gesellschaft und Zusammenleben ↗S. 28–30

    Behandelt Migration unter „Antidiskriminierung“: gleicher Zugang zu Bildung, Arbeit und würdigem Wohnen für Geflüchtete, Sprachkurse unabhängig vom Aufenthaltsstatus, dezentrale Wohnungen statt Sammelunterkünfte, WBS auch ohne gesicherten Status, ein Berliner Anerkennungszentrum für ausländische Abschlüsse, verbindliche Einstellungsquote für Menschen mit Migrationsgeschichte im öffentlichen Dienst, gestärkte Migrant:innenorganisationen und Beauftragte in Behörden sowie klare Ablehnung der Umstellung auf Sachleistungen für Asylsuchende. Steht zum Landesantidiskriminierungsgesetz und erkennt Speziesismus als Diskriminierungsform an.

  • Innere Sicherheit und Justiz ↗S. 50–53

    „Überwachung ist kein Ersatz für gute Sozialpolitik“: lehnt Videoüberwachung im öffentlichen Raum, Gesichtserkennung, Vorratsdatenspeicherung, Staatstrojaner und KI-Risikoprofile ab; Bodycams nur bei Zwangsmaßnahmen, Quick Freeze statt Vorratsspeicherung, unabhängige Polizeibeschwerdestelle und Kontrollquittungen, Ende anlassloser Kontrollen und Schmerzgriffe. Will mehr dezentrale Wachen und Quartierspolizist:innen in den Außenbezirken, Kriseninterventionsteams bei psychischen Notlagen, einen grundlegend reformierten Verfassungsschutz mit Ethik-Gremium, Entkriminalisierung des Fahrens ohne Fahrschein, Ende der Ersatzfreiheitsstrafe und ein Immobilien- und Vermögensregister gegen organisierte Kriminalität.

  • Klimaschutz ↗S. 66–70

    Klimaneutralität bis spätestens 2035 – „nicht verhandelbar“ – mit verbindlichem CO₂-Budget (rund 46 Mt ab 1.1.2025), Klimavorbehalt bei jeder Entscheidung, CO₂-Schattenpreis von 195 €/t, einem gelosten Klimabürger:innenrat, dessen Empfehlungen das Parlament behandeln muss, und Klimaschutzteams in jedem Bezirk. Wärmeversorgung bis 2035 vollständig erneuerbar über einen Wärmewendefonds, warmmietenneutrale Sanierung und einen Wärmepreis-Grundschutz; kein Wasserstoff zum Heizen; Solarpflicht durchsetzen und erweitern, alle geeigneten öffentlichen Dächer belegen, acht Windkraftstandorte realisieren, Energy Sharing und Bürger:innenenergie ermöglichen. Tempelhofer Feld bleibt unbebaut; Netto-Null-Neuversiegelung.

  • Bildung ↗S. 20–27

    Will das gegliederte System schrittweise zu einer landesweiten Gemeinschaftsschule überwinden: sechs gemeinsame Grundschuljahre, Wegfall der Klassen 5–6 an Gymnasien, Abschaffung der Gymnasialempfehlung, Platzvergabe stärker per Los für soziale Mischung und eine Schulreform in drei Schritten unter einem unabhängigen Bildungsrat. Sitzenbleiben abschaffen, Mitarbeit stärker gewichten, späterer Schulstart, keine pauschalen Handyverbote, kostenloses pflanzliches Mittagessen und Lernmittelfreiheit bis zum Abschluss, mehr Schulsozialarbeit und SIBUZ, tierfreie Lehrmethoden, drei einwöchige Praktika, Rechtsanspruch auf Ganztagsplatz ab einem Jahr und ein Umweltbildungszentrum in jedem Bezirk.

Zusammenfassungen am 2026-09-11 neutral formuliert aus den in jeder Zeile verlinkten Dokumenten. Es sind nicht die Texte der Parteien.

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Der Wahl-O-Mat wird von der bpb betrieben, einer unabhängigen Bundesbehörde. Er wird hier verlinkt, nicht nachgebaut.

Jede Partei wird mit derselben Vorlage und in derselben Tiefe dargestellt. Die Reihenfolge ist die amtliche Reihenfolge des Landeswahlausschusses.

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