Every/Berliner
← Die 17 Parteien auf dem Stimmzettel

Listennr. 27

PdF

Partei des Fortschritts

Tritt landesweit an

Über die Partei

Die Partei des Fortschritts wurde 2020 gegründet und versteht sich als basisdemokratische Partei, die Mitgliedern unmittelbare Teilhabe an der Willensbildung ermöglicht; als Leitprinzipien nennt sie „Fortschritt, Transparenz, Menschenrechte und Gerechtigkeit“. Eine Einordnung im Links-rechts-Schema lehnt sie ab; die bpb verortet sie auf Basis ihres Programms im (links-)liberalen Raum. Sie hat Landesverbände in allen Ländern außer dem Saarland, gewann 2024 ein Europamandat und tritt in Berlin zum ersten Mal an.

Eine neutrale Zusammenfassung in drei Sätzen – für jede Partei im selben Format – des Profils der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Das vollständige Profil: bpb-Profil zur Berlin-Wahl 2026 ↗

Spitzenkandidat:in(nen)

Aimée Kühn

Quelle: Landesliste position 1, Amtsblatt für Berlin Nr. 36, 27 Aug 2026.

Ergebnis 2023

2023 nicht angetreten

Did not stand in the 2023 Berlin election.

Quelle: Landeswahlleiterin Berlin, 12 Feb 2023 · Stand: 2026-09-11

Auf dem Stimmzettel 2026

0 Direktkandidierende · 0 auf Bezirkslisten · 6 auf der Landesliste · 0 auf BVV-Listen

Quelle: Amtsblatt für Berlin Nr. 36, 27 Aug 2026 ↗

Positionen nach Thema

Dieselben sechs Themen und dasselbe Schema wie auf der Berlin-Agenda-Seite: der Kapiteltitel der Partei im Wortlaut, eine neutrale Zusammenfassung des Kapitels und ein Link ins Original.

  • Mieten, Wohnen & Immobilien ↗S. 10–18

    „Berlin muss bezahlbar werden“ und „Mehr Wien wagen“: den Anteil landeseigener, genossenschaftlicher und geförderter Wohnungen von 35 % auf mindestens 50 % bis 2050 (rund eine Million leistbare Wohnungen) erhöhen, den Volksentscheid 2021 umsetzen – aber mit Entschädigung zum Verkehrswert – und das Tempelhofer Feld gemäß Volksentscheid 2014 unbebaut lassen. Innenentwicklung statt neuer Randsiedlungen (985 ha versiegelte Fläche laut NABU, Dachaufstockungen, Baulückenkataster), Grundsteuer C auf baureife Grundstücke, Bindungsfristen von mindestens 50 Jahren (dauerhaft bei Landeswohnungen), 60 % geförderte Wohnungen im kooperativen Baulandmodell, Fehlbelegungsabgabe, Mietkauf mit der Berlinovo, Recht auf Wohnungstausch zur alten Miete, perspektivisch ein generelles Ferienwohnungsverbot und eine Gewerbemietpreisbremse.

  • Mobilität ↗S. 22–27

    „Berlin365“: kostenloser ÖPNV für die Berliner Bevölkerung, finanziert über eine berlinweit einheitliche Parkraumgebühr ab 365 € pro Jahr (ein Euro pro Tag), gestaffelt nach Fahrzeuggröße, statt des heutigen Flickenteppichs an Zonen. S-Bahn über Landesanleihen rekommunalisieren, Bahnsteigtüren und autonomer Betrieb bei U- und später S-Bahn, mehr Busspuren, „Muva“ erhalten und auf Tarifbereich C ausweiten, eine Jelbi-Station an jedem Bahnhof und Sharing-Stellplätze alle 400–500 m. A100-Weiterbau, TVO (Kosten von 37 auf über 325 Mio. €, 22 ha Wald) sowie U7 zum BER und U3 zum Mexikoplatz als unwirtschaftlich stoppen; Tempo 30 flächendeckend außer auf wenigen Hauptachsen; die meisten Ampeln nachts auf Bedarfsschaltung.

  • Kein eigenes Kapitel – vollständiges Programm öffnen ↗

  • Kein eigenes Kapitel – vollständiges Programm öffnen ↗

  • Klima und Umwelt ↗S. 42–48

    „Nachhaltigkeit beginnt vor Ort“, evidenzbasiert und technologieoffen: schneller Ausbau der Erneuerbaren mit Effizienz als Hauptstellschraube, Speicher und Sektorkopplung (bidirektionales Laden), dekarbonisierte Fernwärme auf dem BEW-Pfad bis 2045, Solarpflicht für neue Parkplätze ab 35 Stellplätzen (mit Übergangsfrist für den Bestand), ein „Recht auf Eigenstrom“, damit Balkonkraftwerke auch in Hochhäusern genehmigungsfrei sind, umfangreiche Entsiegelung (Berlin ist zu 33,9 % versiegelt), verbindlicher Ausgleich für neue Versiegelung, Dach- und Fassadenbegrünung an öffentlichen Gebäuden als Regel, Schwammstadt-Regenwassermanagement, Hitzeschutz als kommunale Pflichtaufgabe und Klimaziele in Artikel 31 der Berliner Verfassung.

  • Bildung ↗S. 19–21

    „Beste Chancen – von Anfang an“: frühkindliche Bildung als erstes Glied der Bildungskette – bessere Personalschlüssel vor allem in belasteten Sozialräumen, keine Kürzungen bei sinkenden Geburtenzahlen, mehrsprachige Ansprache und mehr Fachkräfte mit Migrationsgeschichte, Kostenfreiheit für Familien in belasteten Lagen und langfristig eine verbindliche Kitapflicht ab drei Jahren. Brennpunktschulen erhalten strukturell mehr Personal, Geld und passgenaue Förderkonzepte; die Weiterbildung wird praxisnah mit verbindlichen Unternehmenspartnerschaften neu ausgerichtet.

Zusammenfassungen am 2026-09-11 neutral formuliert aus den in jeder Zeile verlinkten Dokumenten. Es sind nicht die Texte der Parteien.

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Der Wahl-O-Mat wird von der bpb betrieben, einer unabhängigen Bundesbehörde. Er wird hier verlinkt, nicht nachgebaut.

Jede Partei wird mit derselben Vorlage und in derselben Tiefe dargestellt. Die Reihenfolge ist die amtliche Reihenfolge des Landeswahlausschusses.

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