Listennr. 13
DKP
Deutsche Kommunistische Partei
Tritt landesweit an
Über die Partei
Die DKP entstand 1968 und gilt wegen ihrer personellen und inhaltlichen Kontinuität als Nachfolgeorganisation der 1956 verbotenen KPD. Sie versteht sich als Partei der Arbeiterklasse und strebt eine sozialistische Gesellschaftsordnung als Übergang zu einer kommunistischen Gesellschaft an; das Bundesamt für Verfassungsschutz stuft sie als linksextremistisch ein und beobachtet sie. Ihre Wahlergebnisse seit der Wiedervereinigung liegen meist bei bis zu 0,1 Prozent; in Berlin ist sie mehrfach angetreten.
Eine neutrale Zusammenfassung in drei Sätzen – für jede Partei im selben Format – des Profils der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Das vollständige Profil: bpb-Profil zur Berlin-Wahl 2026 ↗
Spitzenkandidat:in(nen)
Dr. Arnold Schölzel
Quelle: Landesliste position 1, Amtsblatt für Berlin Nr. 36, 27 Aug 2026.
Ergebnis 2023
0,2 % der Zweitstimmen (2.517 Stimmen)
Quelle: Landeswahlleiterin Berlin, 12 Feb 2023 · Stand: 2026-09-11
Auf dem Stimmzettel 2026
3 Direktkandidierende · 0 auf Bezirkslisten · 8 auf der Landesliste · 5 auf BVV-Listen
Positionen nach Thema
Dieselben sechs Themen und dasselbe Schema wie auf der Berlin-Agenda-Seite: der Kapiteltitel der Partei im Wortlaut, eine neutrale Zusammenfassung des Kapitels und ein Link ins Original.
Wohnen & Miete
Alle Parteien zu diesem Thema →Vergesellschaften und bauen! ↗Webseite
Sieht die Ursache in der Privatisierung – fast 320.000 ehemals öffentliche Wohnungen seit 1990 verkauft – und in der Abhängigkeit von privaten Investoren. Drei Säulen: sofortige Entlastung durch Verbot von Zwangsräumungen, einen politisch festgelegten Mietendeckel und die Konfiszierung der rund 40.000 dauerhaft leerstehenden Wohnungen; Enteignung der großen Wohnungskonzerne ohne Entschädigung; ein massives kommunales Wohnungsbauprogramm, finanziert durch den Stopp der Aufrüstung.
Verkehr & Mobilität
Alle Parteien zu diesem Thema →Berliner Nahverkehr – die Bevölkerung zahlt die Rechnung für Sparpolitik und Kriegskurs ↗Webseite
Führt den Zustand von BVG und S-Bahn auf jahrzehntelange Sparpolitik und Privatisierungsversuche zurück. Fordert, das für Aufrüstung und den A100-Weiterbau vorgesehene Geld in Busse und Bahnen zu stecken – Fahrzeuge, Werkstätten, Personal, Infrastruktur – mit besseren Löhnen für die Beschäftigten; die S-Bahn vollständig in öffentlicher Hand ohne weitere Auslagerung; langfristig kostenloser, öffentlich finanzierter Nahverkehr.
Migration & Teilhabe
Alle Parteien zu diesem Thema →Sicherheit
Alle Parteien zu diesem Thema →Klima & Energie
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Zusammenfassungen am 2026-09-11 neutral formuliert aus den in jeder Zeile verlinkten Dokumenten. Es sind nicht die Texte der Parteien.
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Der Wahl-O-Mat wird von der bpb betrieben, einer unabhängigen Bundesbehörde. Er wird hier verlinkt, nicht nachgebaut.