Every/Berliner
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Listennr. 12

Die Urbane.

Die Urbane. Eine HipHop Partei

Tritt landesweit an

Über die Partei

Die Urbane. Eine HipHop Partei wurde 2017 in Berlin von Hip-Hop-Aktivistinnen und -Aktivisten gegründet und hat heute fünf Landesverbände. Sie bezeichnet sich als antikolonial und machtkritisch, wendet sich gegen Rassismus und andere Formen der Diskriminierung und vertritt Positionen links des politischen Mainstreams; sie beruft sich auf die emanzipatorischen Ursprünge des Hip-Hop, um marginalisierte Gruppen zu repräsentieren. Sie trat bei den Bundestagswahlen 2017 und 2021 an; für diese Berliner Wahl liegt kein eigenes Programm vor, sie verweist auf ihr Grundsatzprogramm.

Eine neutrale Zusammenfassung in drei Sätzen – für jede Partei im selben Format – des Profils der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Das vollständige Profil: bpb-Profil zur Berlin-Wahl 2026 ↗

Spitzenkandidat:in(nen)

Nicole Drakos

Quelle: Landesliste position 1, Amtsblatt für Berlin Nr. 36, 27 Aug 2026.

Ergebnis 2023

0,2 % der Zweitstimmen (2.993 Stimmen)

Quelle: Landeswahlleiterin Berlin, 12 Feb 2023 · Stand: 2026-09-11

Auf dem Stimmzettel 2026

0 Direktkandidierende · 0 auf Bezirkslisten · 6 auf der Landesliste · 4 auf BVV-Listen

Quelle: Amtsblatt für Berlin Nr. 36, 27 Aug 2026 ↗

Positionen nach Thema

Dieselben sechs Themen und dasselbe Schema wie auf der Berlin-Agenda-Seite: der Kapiteltitel der Partei im Wortlaut, eine neutrale Zusammenfassung des Kapitels und ein Link ins Original.

  • Wohnen | Leben | Versorgung ↗Webseite

    Boden ist „keine beliebige Ware“: bundesweiter Mietendeckel, bis der Wohnungsmarkt niemanden mehr benachteiligt, alle Sammelunterkünfte schließen, weil genug Wohnraum für alle Wohnungslosen existiert, Wohnungen mit mehr als drei Monaten Leerstand vergesellschaften und kommunal vermieten, Antidiskriminierungsstellen für Wohnen mit Sanktionsbefugnis und Vergabe nach intersektionalen Kriterien (Kinder, Barrierefreiheit, Schul- und Arztnähe). Unterstützt „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ vollständig – Unternehmen mit über 3.000 Wohnungen deutlich unter Marktwert in eine Anstalt öffentlichen Rechts überführen. Jedes Gebäude innerhalb von zwei Jahren auf Barrierefreiheit erfassen; Neubauten barrierefrei, Barrierefreiheit vor Denkmalschutz.

  • Verkehr & Öffentlicher Raum ↗Webseite

    ÖPNV und Zugreisen sollen kostenfrei sein, finanziert aus CO₂-, Erbschafts- und Vermögenssteuer; alle Straftatbestände zum Fahren ohne Fahrschein streichen mit rückwirkender Amnestie. Mehrsprachige, diskriminierungssensible „Support-Teams“ statt Security und Kontrolle auf Bahnhöfen und in Zügen, barrierefreier öffentlicher Raum mit Leitsystemen bis 2025, mehr Zebrastreifen, partizipative Debatte über autofreie Zonen und Fahrradstraßen, Umbenennung von Straßen mit kolonialen Namen und Tempo 130 auf Autobahnen.

  • Bewegungsfreiheit ↗Webseite

    „Bewegungsfreiheit als Menschenrecht“: Grenz- und Visasysteme sollen abgeschafft oder so umgebaut werden, dass die von der Partei als rassistisch bezeichnete globale Ungleichbehandlung endet. Frontex sofort einstellen und die rund 22 Mrd. € in Bildungs- und Kulturkooperationen umlenken, jede Seenotrettung ermöglichen, Pushbacks als Mord ermitteln, Lager an den EU-Außengrenzen evakuieren, Dublin-Regeln aussetzen und den EU-Türkei-Deal beenden. In Deutschland alle undokumentierten Menschen mit vollen Rechten legalisieren – und ihnen als dauerhaft hier Lebenden das Wahlrecht erteilen.

  • Kein eigenes Kapitel – vollständiges Programm öffnen ↗

  • Klimagerechtigkeit und Umwelt, Energie und Nachhaltigkeit ↗Webseite

    Versteht den Klimanotstand als koloniales und rassistisches Erbe: „antikoloniale Politik ist Klimaschutz“. Netto-Null innerhalb einer Legislaturperiode (vier Jahre), Kohleausstieg innerhalb der Legislatur, sofortiger Stopp aller fossilen Subventionen, Umstellung von Rüstungsbetrieben auf Wind- und Solarproduktion, ein Gesetz, das umweltschädliche Energieversorgung mit hohen Strafen verbietet, ein CO₂-Preis von 300 €/t (180 € für Erneuerbare, 120 € in einen antikolonialen Reparationsfonds), Ende der Massentierhaltung innerhalb der Legislatur und ein Ökozid-Gesetz.

  • Bildung & Bildungsgerechtigkeit ↗Webseite

    „Alles über Bord werfen, was wir bisher an Bildung kennen“: das gegliederte Schulsystem als Motor sozialer Ungleichheit abschaffen, Noten durch wertschätzende Rückmeldung ersetzen, die Trennung von Kindern mit und ohne Behinderung beenden, deutlich kleinere Klassen, Fächerstruktur und Zeitcluster auflösen, Schulen fast durchgehend öffnen, ein Bildungskonto für jede Person umgekehrt proportional zum Wohlstand, BIPoC-/FLINTA*-/Behinderungs-/LGBTQIA+-Quoten für Kollegien, dekoloniale und rassismuskritische Lehrkräftebildung und Materialien, Gebärdensprache und Braille für alle, HipHop-Kultur im Curriculum, Schulgärten, Meditation und konsensbasierte Sexualbildung.

Zusammenfassungen am 2026-09-11 neutral formuliert aus den in jeder Zeile verlinkten Dokumenten. Es sind nicht die Texte der Parteien.

Mehr lesen

Der Wahl-O-Mat wird von der bpb betrieben, einer unabhängigen Bundesbehörde. Er wird hier verlinkt, nicht nachgebaut.

Jede Partei wird mit derselben Vorlage und in derselben Tiefe dargestellt. Die Reihenfolge ist die amtliche Reihenfolge des Landeswahlausschusses.

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