Every/Berliner
← Die 17 Parteien auf dem Stimmzettel

Listennr. 1

CDU

Christlich Demokratische Union Deutschlands

Tritt landesweit an

Über die Partei

Die CDU wurde nach 1945 als „Union“ verschiedener politischer Strömungen der Vorkriegszeit gegründet und versteht sich als überkonfessionelle, klassenübergreifende Partei mit konservativen, liberalen und christlich-sozialen Positionen; seit 2021 verfolgt sie unter Friedrich Merz einen konservativeren Kurs, etwa in der Migrations- und Sozialpolitik. Seit 1949 war sie 53 Jahre an Bundesregierungen beteiligt und führt seit 2025 die Bundesregierung. In Berlin wurde sie bei der Wiederholungswahl 2023 stärkste Kraft und regiert seitdem mit der SPD.

Eine neutrale Zusammenfassung in drei Sätzen – für jede Partei im selben Format – des Profils der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Das vollständige Profil: bpb-Profil zur Berlin-Wahl 2026 ↗ · bpb: Parteien in Deutschland ↗

Spitzenkandidat:in(nen)

Stefan Evers ↗

Quelle: Press reporting (ZDF, t-online, Sept 2026); confirmed as approved candidates in Amtsblatt Nr. 36.

Ergebnis 2023

28,2 % der Zweitstimmen (428.228 Stimmen)

Quelle: Landeswahlleiterin Berlin, 12 Feb 2023 · Stand: 2026-09-11

Auf dem Stimmzettel 2026

78 Direktkandidierende · 127 auf Bezirkslisten · 0 auf der Landesliste · 440 auf BVV-Listen

Quelle: Amtsblatt für Berlin Nr. 36, 27 Aug 2026 ↗

Positionen nach Thema

Dieselben sechs Themen und dasselbe Schema wie auf der Berlin-Agenda-Seite: der Kapiteltitel der Partei im Wortlaut, eine neutrale Zusammenfassung des Kapitels und ein Link ins Original.

  • Bezahlbare Mieten und Mieterschutz ↗S. 30–37

    Lehnt Enteignung und Mietendeckel klar ab, weil sie Investitionen abschreckten; stattdessen mehr und schnelleres Bauen plus konsequente Durchsetzung des bestehenden Mieterschutzes. Ziele: 100.000 neue Wohnungen bis 2031, ein standardisiertes „Berlin-MFH“ für schnellere Genehmigungen, landeseigener Bestand auf 500.000 Wohnungen. Fördert Wohneigentum mit Kaufbonus und Grunderwerbsteuer-Erlass und bekennt sich zur Randbebauung des Tempelhofer Feldes.

  • Unsere Öffis für unser Berlin ↗S. 72–79

    Will das Mobilitätsgesetz auf ein „faires Miteinander aller Verkehrsträger“ ausrichten: neue Radwege nur wo nötig, kein flächendeckendes Tempo 30, kein weiterer Parkraumabbau, Weiterbau der A100. Unterstützt den BVG-Kurs „Stabilität vor Wachstum“, mehr Sicherheitspersonal und Videoüberwachung im ÖPNV, ein Pilotprojekt mit Zugangskontrollen in der U-Bahn, die Verlängerung von U2, U3, U6, U7, U8 und U9, das Schienenprogramm i2030 mit Brandenburg, Expressbusse, P+R-Hubs und einen technologieoffenen Umstieg inklusive Wasserstoff.

  • Migration ordnen, steuern und begrenzen ↗S. 25–26

    „Ordnung und Humanität gehören zusammen“: Bekenntnis zum Asylrecht, aber der Staat soll die Kontrolle behalten. Asylbewerber bis zur Entscheidung zentral unterbringen, Bezahlkarte dauerhaft, Ausreisepflicht konsequent durchsetzen – Rückführungen beim ersten Versuch, ganzjährig, mit mehr Haftkapazitäten, auch bei wiederholt Beschuldigten. Wer zur Umgehung von Abschiebungen anleitet, verliert öffentliche Förderung; Einbürgerung nur bei Anerkennung der Grundordnung und des Existenzrechts Israels.

  • Starke Polizei ↗S. 7–15

    Mehr und besser ausgestattete Polizei mit weniger Bürokratie: doppelt so viele Schießtrainings, Taser für alle operativen Bereiche, sanierte Wachen, eine neue Wache am Leopoldplatz nach dem Vorbild Kottbusser Tor. Ausbau intelligenter Videoüberwachung an Kriminalitätsschwerpunkten, dort verdachtsunabhängige Kontrollen, mehr elektronische Fußfesseln für Hochrisiko-Täter, berlinweites Verbot der Straßenprostitution. Das Landesantidiskriminierungsgesetz soll überarbeitet, ein zehntes Frauenhaus geschaffen und die Ordnungsämter rund um die Uhr einsatzfähig und mit Bodycams ausgestattet werden.

  • Ausbau von Erneuerbaren Energien ↗S. 80–84

    Marktwirtschaftlicher Ausbau der Erneuerbaren über schnellere Genehmigungen statt Vorgaben: lehnt eine Solarpflicht ausdrücklich ab und will das Berliner Solargesetz abschaffen, keine großen Windräder im Stadtgebiet, keine Stilllegung des Gasnetzes. Über 500 Millionen Euro für die Dekarbonisierung der Fernwärme, 45 Millionen für Tiefengeothermie-Messungen, ein Energie-Staatsvertrag mit Brandenburg; beim Hitzeschutz eine Million Straßenbäume bis 2040 und ein neuer Stadtwald auf dem Tempelhofer Feld.

  • Guter Start mit guter Bildung ↗S. 55–63

    Hält am gegliederten Schulsystem fest und stärkt das Gymnasium; keine Abschaffung der Noten; „weniger Gendern, mehr Lesen, Schreiben und Rechnen“. Gesetzliche Klassenobergrenzen von 20 (Grundschule) und 25 (weiterführend), Ausbau des Kita-Chancenjahrs mit Sprachförderung und Tests vor der Einschulung, freiwillige Ferienschulen, digitale Endgeräte für alle Klassen 7–10 bis 2030, verpflichtender Wahlpflichtbereich Religion/Ethik und Berufsorientierung ab Klasse 7.

Zusammenfassungen am 2026-09-11 neutral formuliert aus den in jeder Zeile verlinkten Dokumenten. Es sind nicht die Texte der Parteien.

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Der Wahl-O-Mat wird von der bpb betrieben, einer unabhängigen Bundesbehörde. Er wird hier verlinkt, nicht nachgebaut.

Jede Partei wird mit derselben Vorlage und in derselben Tiefe dargestellt. Die Reihenfolge ist die amtliche Reihenfolge des Landeswahlausschusses.

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