Every/Berliner
← Die 17 Parteien auf dem Stimmzettel

Listennr. 2

SPD

Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Tritt landesweit an

Über die Partei

Die SPD ging im 19. Jahrhundert aus der Arbeiterbewegung hervor und steht für soziale Gerechtigkeit, Gleichstellung und europäische Zusammenarbeit. In West-Berlin stellte sie von 1950 bis 1981 fast durchgehend die Regierenden Bürgermeister; seit 1989 ist sie lückenlos an der Landesregierung beteiligt – elf der 16 Regierenden Bürgermeister der Nachkriegszeit kamen aus ihren Reihen. Seit 2023 ist sie Juniorpartnerin in einer CDU-geführten Koalition.

Eine neutrale Zusammenfassung in drei Sätzen – für jede Partei im selben Format – des Profils der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Das vollständige Profil: bpb-Profil zur Berlin-Wahl 2026 ↗ · bpb: Parteien in Deutschland ↗

Spitzenkandidat:in(nen)

Steffen Krach ↗

Quelle: Press reporting (ZDF, t-online, Sept 2026); confirmed as approved candidates in Amtsblatt Nr. 36.

Ergebnis 2023

18,4 % der Zweitstimmen (279.017 Stimmen)

Quelle: Landeswahlleiterin Berlin, 12 Feb 2023 · Stand: 2026-09-11

Auf dem Stimmzettel 2026

78 Direktkandidierende · 102 auf Bezirkslisten · 0 auf der Landesliste · 436 auf BVV-Listen

Quelle: Amtsblatt für Berlin Nr. 36, 27 Aug 2026 ↗

Positionen nach Thema

Dieselben sechs Themen und dasselbe Schema wie auf der Berlin-Agenda-Seite: der Kapiteltitel der Partei im Wortlaut, eine neutrale Zusammenfassung des Kapitels und ein Link ins Original.

  • Mehr Wohnungen für Berlin ↗S. 17–22

    Bauen und regulieren zugleich: 100.000 neue Wohnungen 2026–2031 (im Mittel 10.000 pro Jahr), mehr als die Hälfte bei landeseigenen, genossenschaftlichen und gemeinwohlorientierten Bauherren, 50 % Sozialwohnungen bei privaten Vorhaben, Zwei-Jahres-Ziel bei Bebauungsplänen, Leerstandssteuer und Baugebote. Die Mietpreisprüfstelle wird zur Berliner Mietenaufsicht mit eigener Ermittlungsgruppe, das Zweckentfremdungsverbot verschärft; auf Bundesebene ein rechtssicherer Mietendeckel und eine dauerhafte Mietpreisbremse ohne Ausnahmen. Das Tempelhofer Feld bleibt – keine Randbebauung, solange andere Flächen ungenutzt sind.

  • Sichere Mobilität für alle Berliner*innen ↗S. 24–27

    Steht zum Mobilitätsgesetz und zu Alternativen zum eigenen Auto: Haltestelle in 300–400 m Entfernung zu jedem Wohngebiet und jeder Schule, mindestens 10-Minuten-Takt stadtweit, mehr Busspuren, Straßenbahnausbau in allen Bezirken (Turmstraße–Tegel, Warschauer Straße–Hermannplatz, Alexanderplatz–Kulturforum), Weiterbau von U3, U7 und U8 und Planung einer U-Bahn Alexanderplatz–Hohenschönhausen. Kein A100-Weiterbau; Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung mit höheren Anwohnergebühren und Scan-Cars; Tempo 30 rund um Schulen und Kitas; Deutschlandticket zurück auf 49 Euro; die S-Bahn bleibt eine Einheit.

  • Zusammenhalt in der Einwanderungsmetropole ↗S. 51–53

    Berlin steht zum Asylrecht und setzt GEAS menschenrechtskonform um; will Landesaufnahmeprogramme, ein neues Chancenaufenthaltsrecht und den Spurwechsel für arbeitende Menschen ohne Schutzanspruch. Rückführungen mit Priorität bei schweren Straftaten und Gefährdern, sonst freiwillige Rückkehr mit Hilfen. Lehnt Bezahlkarte und Ausgangssperren für Geflüchtete ausdrücklich ab, will eine City-ID für Undokumentierte, schnellere Anerkennung ausländischer Abschlüsse, mehr Einbürgerungen über das Einbürgerungszentrum und dezentrales Wohnen statt Notunterkünften.

  • Schutz und Sicherheit für Stadt und Menschen ↗S. 29–33

    „Prävention vor Härte“: eine gut ausgestattete, respektvolle Polizei, die die Vielfalt der Stadt abbildet, Community Policing, mehr Fuß- und Fahrradstreifen, häufiger besetzte U- und S-Bahnhöfe und ein Sanierungsprogramm für Wachen und Wehren. Hält am Verbot von Racial Profiling fest, beschränkt verdachtsunabhängige Kontrollen auf das Minimum, will parlamentarische Kontrolle der „kriminalitätsbelasteten Orte“, Waffenverbotszonen als Ausnahme, Einzelfallprüfung bei KI und ein klares Nein zu Palantir-Software. Unterstützt ein AfD-Verbotsverfahren, einen Landessicherheitsrat für kritische Infrastruktur, systematische Risikoanalysen gegen Femizide und mehr Frauenhäuser.

  • Verantwortung durch Klimaschutz und Energiewende ↗S. 59–60

    Klimaneutralität „vor 2045“ über drei Hebel: fossilfreier Verkehr, Ersatz fossiler Heizungen in Gebäuden und Umbau der Strom- und Wärmekraftwerke – über die Landesunternehmen und einen Klimapakt mit ihnen. Fernwärmeausbau durch die landeseigene BEW mit transparenter Preispolitik; Wasserstoff-Kernnetz nur für Großverbraucher; langfristig Rückkauf der GASAG; 25 % des in Berlin erzeugten Stroms aus Solar bis 2035 über den Masterplan Solarcity; Haushalte mit niedrigem Einkommen sollen nicht zusätzlich belastet werden.

  • Schule, berufliche Bildung, lebenslanges Lernen ↗S. 39–42

    Die Gemeinschaftsschule ist „unser Schulmodell der Zukunft“: ihre Zahl verdoppeln, sechsjährige Grundschule erhalten, Ausweitung grundständiger Gymnasien ablehnen und den heutigen Probeunterricht durch ein klareres Aufnahmeverfahren ersetzen. Jede Schule soll allein oder im Verbund zum Abitur führen. Inklusion in Regelschulen mit verbindlichem 10-Jahres-Plan, mindestens eine Schulsozialarbeitsstelle pro Schule, Entlastung an Schulen in herausfordernden Lagen, schlankere Rahmenlehrpläne ohne neue Fächer, Handyverbot an allen Grundschulen, Rahmenlehrplan Digitales und Fortsetzung der Schulbauoffensive mit Schwerpunkt Sanierung.

Zusammenfassungen am 2026-09-11 neutral formuliert aus den in jeder Zeile verlinkten Dokumenten. Es sind nicht die Texte der Parteien.

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Der Wahl-O-Mat wird von der bpb betrieben, einer unabhängigen Bundesbehörde. Er wird hier verlinkt, nicht nachgebaut.

Jede Partei wird mit derselben Vorlage und in derselben Tiefe dargestellt. Die Reihenfolge ist die amtliche Reihenfolge des Landeswahlausschusses.

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